Woher kommt die Qualität unserer Weine?

Wenn man diese Frage genau betrachtet, gibt schon das erste Wort der Frage Aufschluss über deren Antwort. Es kommt auf das "Woher" an. Denn die Herkunft, also das Zusammenspiel aus Klima und Geologie, gepaart mit den Erfahrungen und Skills des Winzers, haben fundamentalen Einfluss auf den Geschmack von Wein.


Doch das x-te Terroir Seminar möchten wir euch vorenthalten. Das Woher bezieht sich ja auch auf den Weingarten selbst. Und da werden gerade Grundsteine für den neuen Jahrgang gelegt.

Winterzeit ist Rebschnitt-Zeit. Dabei werden die Reben aus dem 1-Jährigen Holz auf eine oder zwei Fruchtrute(n) zurückgeschnitten, welche dann die Basis für die neuen Triebe, des neuen Laubs und vor allem der zukünfitgen Trauben bilden. Dabei gilt es den jeweiligen geologischen Untergrund, die Rebsorte und vor allem die Wasser- und Nährstoffversorgung im Boden zu beachten. Jeder Rebstock ist individuell zu betrachten und wichtig ist, dass der Ertrag über den Rebschnitt bereits gesteuert wird.


Doch der Winzer hat dabei nicht nur die neue Ernte im Visier. Vielmehr hat der Rebschnitt einen längerfristigen Nutzen. Der Stockaufbau ist ganz entscheidend bei der Langlebigkeit von Rebstöcken, welche mehrere Generationen Leistung bringen, sofern man diese auch entsprechend pflegt! Der sanfte oder wundarme Rebschnitt ist die bevorzute Methode, um Reben gesund und fit zu halten.


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Wundarm bedeutet, dass die Schnitte immer oberhalb des Saftflusses gesetzt werden und diesen nicht durch Eintrocknungs-Stellen blockieren. In der Folge werden die grünen Pflanzenteile bestmöglich mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Der Rebstock steht im "Saft" und leidet keinen Mangel, ist resistenter gegenüber Pilzkrankheiten und übersteht Stress-Situationen wie Trockenheit besser.

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Was leicht und simpel erscheint, ist in der Praxis genau das Gegenteil - eine fordernde Arbeit. Man muss sich innerhalb weniger Sekunden gedanklich in jeden Rebstock hineinversetzen und die richtigen Schnitte setzen. Auch die klimatischen Bedingungen wie Kälte und Wind, als auch manchmal die matschigen Böden sorgen nicht immer für Freudensprünge. Das ist Knochenarbeit! Doch auf der Suche nach Qualität ist dies nun mal nötig und wir geben wie hier ab der ersten Möglichkeit in jedem Jahrgang das Beste.

Im Namen unseres Teams wünsch' ich Ihnen ganz liebe Grüße aus Krems Fritz Miesbauer

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